Für Patienten + Angehörige


Ein Antrag genügt um als Patient im ATZ-Leipzig aufgenommen zu werden. Sollten Sie sich noch in stationärer Behandlung im Krankenhaus befinden, wird der Antrag durch den behandelnden Arzt in Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst der Klinik gestellt. Zunächst muss geklärt werden, wer als Kostenträger zuständig ist. Bei Patienten im erwerbsfähigen Alter ist die Deutsche Rentenversicherung (DRV) der Kostenträger. Hier kann ein Antrag auf eine "Anschlussheilbehandlung (AHB)" bei der DRV Mitteldeutschland oder bei der DRV Bund gestellt werden. Bei Patienten, die nicht im erwerbsfähigen Alter sind, ist der Kostenträger in der Regel die gesetzliche oder private Krankenkasse (GKV, PKV). Der Antrag auf eine "Anschlussrehabilitation (AR)" wird bei der gesetzlichen Krankenkasse gestellt. Bei Fragen hilft Ihnen Ihre Krankenkasse gerne weiter. Natürlich können Sie sich auch gerne an unsere "Patientenaufnahme " wenden (Tel.: 0341-5898825). Die Rehabilitation wird dann in der Regel innerhalb von zwei Wochen nach der Entlassung aus dem Krankenhaus beginnen.

 

Eine weitere Möglichkeit ist ein Antrag auf "Leistungen zur Medizinischen Rehabilitation" bei der gesetzlichen Rentenversicherung oder der Krankenkasse. Dieser Weg kommt für Patienten in Frage, die an den Folgen einer chronischen Erkrankung leiden.

 

Ziel ist in allen Fällen, Ihre Gesundheit zu verbessern, die Folgezustände von Erkrankungen abzubauen oder wenigstens zu mildern und die Behandlungserfolge zu stabilisieren. Die nachhaltige Reintegration in Familie und/oder Beruf wird angestrebt.

 

 

Intensivierte Reha-Nachsorge (IRENA)

 

Außerdem können Sie am Nachsorgeprogramm der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland teilnehmen. Dieses Nachsorgeprogramm soll Sie unterstützen, auch nach Beendigung Ihrer ambulanten Rehabilitation, weiterhin beruflich aktiv zu bleiben. Hierzu kann zum Ende des Aufenthaltes in einer ambulanten oder stationären Anschlussheilbehandlung eine "Verordnungsempfehlung für das Nachsorge-Programm" ausgestellt werden. Sie können maximal 24 Termine mit einer Zeitdauer von 90 bis 120 Minuten in Anspruch nehmen (bei neurologischen Erkrankungen maximal 36).

 

Genaue Informationen hierzu erhalten Sie in einem persönlichen Gespräch nach telefonischer Anmeldung unter 0341 | 589 88 25.